Leitbild

1949 wurde die Auslandsgesellschaft.de e.V. als Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürger gegründet. Sie ist entstanden aus dem Trauma des Zweiten Weltkrieges und getragen von dem Wunsch nach Verständigung. Die Auslandsgesellschaft de gGmbH wurde im November 2014 als Tochterunternehmen gegründet. Der Ursprung prägt die Ziele der Auslandsgesellschaft bis heute: Einsatz für Völkerverständigung im Sinne von Humanität und Toleranz.


I.

Die Auslandsgesellschaft.de e.V. und die Auslandsgesellschaft.de gGmbH sind:

- Trägerinnen des Instituts für politische Bildung, einer Einrichtung der Weiterbildung für Jugendliche und Erwachsene sowie der Intercultural Academy; beide sind anerkannt nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen.

- Wir bauen Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, zwischen Völkern, Gesellschaftsordnungen und Kulturen.

- Wir sind offen für alle, die sich den Zielen der Verständigung und der Toleranz verpflichtet fühlen – ob auf haupt-, neben- oder ehrenamtlicher Basis.

-Unser fachlich qualifiziertes und interkulturell kompetentes Team ist von der Überzeugung geleitet, dass Verständigung neben dem Verständnis für die Sichtweisen des anderen eine kulturelle und sprachliche Kompetenz erfordert

- Unser vielfältiges, zielgruppen- und handlungsorientiertes Bildungs-, Aktivierungs- und Qualifizierungsangebot zielt darauf ab, allen Interessierten die Chance zu bieten, die in einer globalisierten Welt erforderlichen Schlüsselkompetenzen zu erwerben, um hierdurch Zugänge zum - und Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen und die persönlichen sowie gesellschaftlichen Anforderungen besser bewältigen zu können.

II.

Auf der Grundlage von Völkerverständigung, Humanität und Toleranz arbeiten wir in folgenden Bereichen:

Internationaler Austausch, Studien- und Sprachreisen in alle Kontinente

Die Welt entdecken, andere Kulturen erleben, Menschen vor Ort in ihrem eigenen politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und sprachlichen Umfeld begegnen, dazu lernen, um besser zu verstehen - dies sind die Ziele dieser Programme.

Veranstaltungen zu politischen und kulturellen Themen

In vielfältigen Formen bieten wir die Möglichkeit, gesellschaftlich relevantes Wissen zu erwerben. Unsere Veranstaltungen fördern das Verständnis für politische und kulturelle Zusammenhänge und unterstützen die Fähigkeit, selbstständig zu urteilen.

Unsere Angebote bieten die Chance, bei der Gestaltung der Zivilgesellschaft mitzuwirken. Dabei verstehen wir uns als Vermittler gesellschaftlicher Lern- und Verarbeitungsprozesse.

Sprachkurse

Durch die Möglichkeit der Weiterbildung unterstützen wir den Kunden bei der Entfaltung seiner Persönlichkeit. Außerdem fördern wir durch Sprachkursangebote bei uns vor Ort und als Kooperationspartner ganz konkret die Chancengleichheit und Teilhabe aller auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt (z.B. Sprachkurse für Geflüchtete, Firmen- und Einzeltrainings für die berufsbezogene Sprachnutzung sowohl der deutschen als auch anderer Sprachen, interkulturelle Programme und Maßnahmen sowie prüfungsvorbereitende Kurse).

Wir bieten allen Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes eine Plattform, von- und miteinander zu lernen. Dabei kommt der ehrenamtlichen Arbeit unserer bilateralen Ländergesellschaften erhebliche Bedeutung zu. Eingebunden in das kommunale und regionale Umfeld, pflegen und nutzen wir zugleich die Zusammenarbeit auf Landes- und internationaler Ebene.


III.

Menschen für Völkerverständigung, Humanität und Toleranz zu gewinnen, ist eine ständige Herausforderung. Wir arbeiten daran, dass sich alle Generationen für diese Ziele einsetzen. Unserer Tradition verpflichtet, entwickeln wir Erprobtes weiter und greifen Neues auf: im Selbstverständnis als lernende Organisation und Organisation von Lernenden.
Wir gewinnen unsere Teilnehmer und Partner in der Konkurrenz mit der Erlebnis- und Konsumgesellschaft immer wieder neu für uns. Unsere satzungsgemäßen Aufgaben nehmen wir im öffentlichen Interesse und für das Gemeinwohl wahr. So setzen wir uns zugleich dafür ein, dass die Förderung dieser Aufgaben auch in Zukunft in staatlicher Verantwortung liegt.